PKV mit Endarteriitis senile

Auf Englisch lesen: PHI with Senile endarteritis

Wie wirkt sich diese Vorerkrankung auf Deine private Krankenversicherung aus?

Endarteriitis senile, oft als altersbedingte Arteriosklerose oder Atherosklerose verstanden, ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung, die durch die Verhärtung und Verengung kleiner Arterien infolge von Entzündungen und Plaque-Ablagerungen in den Gefäßwänden gekennzeichnet ist. Dieser Prozess behindert den Blutfluss und entzieht Geweben und Organen Sauerstoff und Nährstoffe. Sie betrifft typischerweise ältere Menschen und äußert sich je nach den betroffenen Arterien in verschiedenen Formen, wie z.B. der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), der koronaren Herzkrankheit (KHK) oder zerebrovaskulären Erkrankungen. Die Symptome verschlimmern sich allmählich im Laufe der Zeit, was zu erheblicher Morbidität und einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse führt.

PKV-Risikobewertung

Sehr hohes Ablehnungsrisiko

Einzelne, spezialisierte PKV-Anbieter versichern Dich eventuell trotzdem, aber mit einem deutlichen Risikozuschlag.

Auswirkungen auf Deinen Versicherungsschutz

Krankheitsdauer (erstmalig)

Schleichender Beginn; Symptome können über Wochen bis Monate auftreten, sobald eine signifikante Verengung vorliegt. Kein akutes 'Erstereignis'.

Krankheitsdauer (lebenslang)

Chronische, fortschreitende, lebenslange Erkrankung.

Behandlungskosten (erstmalig)

Variiert stark, von Hunderten für die anfängliche diagnostische Abklärung bis zu Tausenden für die frühe Behandlung, falls Interventionen erforderlich sind (z.B. Medikamente, Lebensstilberatung).

Behandlungskosten (lebenslang)

Zehntausende bis Hunderttausende Dollar, umfassend laufende Medikamente, Überwachung, mögliche Operationen (z.B. Bypass, Angioplastie) und die Behandlung von Komplikationen.

Mortalitätsrate

Hoch, aufgrund des erhöhten Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) und Komplikationen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, insbesondere wenn unbehandelt oder schwerwiegend.

Risiko für Folgeschäden

Sehr hoch, einschließlich Myokardinfarkt, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Gliedmaßenischämie, Nierenversagen und Organschäden aufgrund chronisch schlechter Perfusion.

Wahrscheinlichkeit der vollständigen Heilung

Sehr gering; es handelt sich um eine chronische, fortschreitende Erkrankung ohne vollständige Genesung, obwohl der Verlauf durch Behandlung und Lebensstiländerungen verlangsamt werden kann.

Risiko für Grunderkrankungen

Hoch, tritt oft zusammen mit Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus, Hyperlipidämie und chronischer Nierenerkrankung auf, die ebenfalls Risikofaktoren für arterielle Erkrankungen sind.

Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische oder versicherungstechnische Beratung. Konsultiere immer einen qualifizierten Fachmann bei gesundheitlichen Bedenken oder vor dem Abschluss von Versicherungsentscheidungen.